Dichtung | Erzählung | Chimären


Publikationen
 

Sprache und Meer. Matthes & Seitz Berlin / Rohstoff, 2023 

 

 

 

 Zeitschriften/Anthologien:

 

Zeichensprache - Gedichte. In: Sinn und Form | Heft 2/2024, 2024 (noch nicht erschienen)

 

Freisetzung - Gedichte. In: die horen | Nr. 292, 2024

 

Trakls Taschenuhr - Gedichte. In: SALZ | Nr. 194, 2023 

 

Gespür. In: Das Narr | Nr. 39, 2023 

 

Flucht in den Flieder. In: mosaik freiVERS, 2023 | https://www.mosaikzeitschrift.at/literatur/freivers-nasima-razizadeh/

 

Geheimzahl. In: mosaik Zeitschrift für Literatur und Kultur | Nr. 39, 2023

 

Herbstlied – Gedichte. In: poet | Nr. 23, 2017

 

Paganinis Parfum. In: Schnupper mal – Wuppertal: Die Stadt, ihr Duft, ein Text (Anthologie), Verlag Edition Köndgen, 2006

 

Sprache und Meer

Matthes & Seitz Berlin | Rohstoff 

 

 

"Ich beneide die Sprache, wie ich das Meer beneide, und verwechsle sie manchmal miteinander, und beneide sie dann verkehrtherum."

 

 

Dem Meer als Grenze des Landes oder als dessen Entgrenzung, als ein Mehr, das Verlust und Gewinn zugleich mit sich bringt, steht man mit Neugierde und Ehrfurcht, mit verspielter Vertrautheit und überwältigender Befremdung gegenüber – und nicht anders der Sprache. Eingetaucht verliert man hier wie dort unter den Füßen den Boden, bewegt sich regelrecht traumhaft, und es gleicht einem Wunder und jähen Erwachen, wenn die Rückkehr ans Festland dennoch gelingt. 

Nasima Sophia Razizadehs Texte in Sprache und Meer kommen immer wieder auf die Sprache zurück, kehren immer wieder ans Meer zurück, wagen sich hinein und hinaus, verschreiben sich dem Text- wie Wasserkörper, setzen sich den Gezeiten aus und untertauchen Gattungsgrenzen. Was schließlich auftaucht, sind Erzählungen und Dichtung, Mären und solche Texte, die all das, die Chimären sind. Denn im Schreiben, in der Sprache und im Blick auf die Sprache, zeigt sich, geht es immer um mehr, geht es um einen Überschuss, der über sich hinausweist auf anderes, auf den Anderen und nicht anders als sprachlich eingeholt werden kann.

 

 

"Auch die Sprache war bloß Schwimmung."

 

 

 

Verstreutes
 

 

Freisetzung - Gedichte

In: die horen | 292

 

 

 

Trakls Taschenuhr - Gedichte

In: SALZ | 194 

 

 

Gespür

In: Das Narr | 39 

 

 

Geheimzahl

In: mosaik Zeitschrift für Literatur und Kultur | 39

 

 

 

Herbstlied – Gedichte

In: poet | 23 

Sprache und Meer
Matthes & Seitz Berlin | Rohstoff 

Dem Meer als Grenze des Landes oder als dessen Entgrenzung, als ein Mehr, das Verlust und Gewinn zugleich mit sich bringt, steht man mit Neugierde und Ehrfurcht, mit verspielter Vertrautheit und überwältigender Befremdung gegenüber – und nicht anders der Sprache. Eingetaucht verliert man hier wie dort unter den Füßen den Boden, bewegt sich regelrecht traumhaft, und es gleicht einem Wunder und jähen Erwachen, wenn die Rückkehr ans Festland dennoch gelingt. 

 

Nasima Sophia Razizadehs Texte in Sprache und Meer kommen immer wieder auf die Sprache zurück, kehren immer wieder ans Meer zurück, wagen sich hinein und hinaus, verschreiben sich dem Text- wie Wasserkörper, setzen sich den Gezeiten aus und untertauchen Gattungsgrenzen. Was schließlich auftaucht, sind Erzählungen und Dichtung, Mären und solche Texte, die all das, die Chimären sind. Denn im Schreiben, in der Sprache und im Blick auf die Sprache, zeigt sich, geht es immer um mehr, geht es um einen Überschuss, der über sich hinausweist auf anderes, auf den Anderen und nicht anders als sprachlich eingeholt werden kann.

 

 

 

 

© Nasima Sophia Razizadeh. Alle Rechte vorbehalten. 

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